28.11.: Pong ist zurück

Pong ist zurück
Atari-Spielklassiker in 3D-Darstellung
Erinnern Sie sich noch? Zwei weiße Striche und ein viereckiger Ball waren über die Videokonsole der Tele-Star auf dem Fernsehschirm in vielen Haushalten. Im weitesten Sinne konnte man das Spiel auch Klötzchentennis nennen. Nun hat [extern] Hasbrointeractive die Atarilizenz aufgekauft und bringt den Klassiker "Pong" als 3D-Variante auf den Markt.

In der [extern] Frühzeit der Computerspiele spielte "Pong" eine entscheidende Rolle. Frühzeit der Computerspiele bedeutet im Fall Pong 1972, als auch noch Atari das Marktgeschehen mitbestimmte. Selbst in der DDR kupferte man das Spielprinzip [extern] 1980 ab. Man saß am Fernseher und jeder Mitspieler hatte ein kleines Kästchen mit einem Rädchen zum Steuern der Balken in der Hand. Die beiden weißen Striche auf dem Bildschirm stellten symbolisch zwei Tennisspieler dar. Der Tennisball war eigentlich eher viereckig und durfte die gegnerische Rückwand nicht überqueren. Spielte man den Ball an die Seitenwände, konnte man ihm einen ordentlichen Drall und Beschleunigung mit auf den Weg geben. Erst später kamen noch unzählige Varianten des Spiels auf den Markt, so hieß es mal Hockey, mal Soccer oder Ping Pong, mal waren auf jeder Seite zwei starre Schläger oder einer der Schläger konnte auch bis zur Mittelinie bewegt werden.

Auch das neue [extern] 3D-Pong kann man ohne großes Handbuchstudium sofort spielen. Jeder erkennt auf den ersten Blick die Aufgabe und das Schönste, das Spiel kann man auch einmal mit den Kindern spielen. Es gibt zwanzig verschiedene 3D-Level mit drei Schwierigkeitsgraden in unterschiedlichen Arenen, die für viel Abwechslung beim Spiel sorgen. Maximal zwei Spieler können zugleich spielen, aber selbst an einen Netzwerkspielmodus für vier Pong-Spieler wurde gedacht. Das Spieldesign ist recht unterschiedlich, es gibt zum Beispiel einen Dschungel- oder Robo-Look oder eine Fußballvariante, die nun endlich auch nach einem Fußballfeld aussieht.

In der [download] Demoversion kann man unter anderem eine Pongvariante spielen, in der sich auf dem Spielfeld noch Pinguins befinden, die zusätzlich für Verwirrung sorgen. Wenn der Ball länger im Spiel ist, tauchen nach und nach weitere Bälle auf. Als Bonbon gibt es ab und zu einen Kreisel, der dem Ball noch einmal richtig Schwung verleiht. Neu sind in anderen Arenen zusätzliche Extras, die dem Schläger zum Beispiel weitere Fähigkeiten verleihen. Selbst die Gesetze der Schwerkraft gilt es im Verlauf des Spieles zu beachten.

Ansonsten ist wirklich alles beim Alten geblieben, hier gewinnt nicht derjenige mit Millionen von Punkten, nach zehn erzielten Treffern ist einfach Schluss mit der Spielrunde. Das Remake hebt sich vom Klassiker durch seine witzigen Animationen deutlich ab und bietet sich für das Spielchen zwischendurch geradezu an. Trotz des einfachen Spielprinzips sollte jeder Freak dieses Game in seine Spielsammlung aufnehmen, muss aber auch mindestens einen Pentium 166-Rechner besitzen.